Archiv für die Kategorie „Baumarkt“
In Baumärkten ist (fast?) alles zu bekommen, was das Heimwerker-Herz begehrt. Vom Badausbau über Eisenwaren und Bodenbeläge bis hin zu Wellness-Zubehör sind so viele Artikel verfügbar. Auch Küchen und Zubehör sind in Baumärkten ebenso zu bekommen wie diverse Elektrogeräte oder auch Pflanzen, Werkzeuge und Zubehör für den Garten. Das Angebot eines Baumarktes ist aber nicht nur von der Produktpalette her vielfältig. Auch verschiedenste Ausführungen und Modelle sind verfügbar. Kassen sind da natürlich nicht einfach nur Kassen. Bei Baumärkten handelt es sich häufig um Filialunternehmen. Da sind dann in aller Regel Netzwerkkassen in Gebrauch. Eine Netzwerkkasse kann Filialen miteinander verbinden, über eine online-Leitung können einzelne Filialen untereinander Warenanfragen austauschen. Auch kann die Konzernleitung die Umsätze der einzelnen Filialen mit Hilfe der Kassensoftware des Kassensystems vergleichen. Lässt sich hier eine Umsatzschwäche ermitteln, können zeitnah und viel schneller als früher auf manuellem Weg Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Selbst wenn ein Baumarkt, der von Natur aus über eine große Verkaufsfläche verfügt, inhabergeführt ist kann es sich lohnen, ein Kassensystem zu nutzen. Denn es werden nicht nur Verkäufe registriert, sondern es können auch Verwaltungsaufgaben wie die Buchhaltung, die Personaleinsatzplanung oder auch die Warenbewegungen von der Bestellung bis zum Verkauf über Datenbanken in der Kassensoftware verwaltet werden. Speziell für Baumärkte finde ich persönlich eine Registrierkasse nicht ganz ausreichend. Denn die kann mit ihrer durchaus guten Kassensoftware dann an ihre Grenzen stoßen, wenn die Registrierkasse ausschließlich in so großen Betrieben genutzt wird. Registrierkassen, insbesondere wenn sie netzwerkfähig sind, können z.B. bei Sonderverkäufen eingesetzt werden. Da fällt mir als Beispiel ein, dass ein Baumarkt einmalig Sonderzubehör zu Küchen anbieten könnte. Um dieses einmalige Angebot nicht in die Kassensoftware des Kassensystems programmieren zu müssen, kann eine netzwerkfähige Registrierkasse angeschlossen und zur Erfassung dieser Angebote dienen. Als Buchungstext im Kassensystem könnte “einmaliges Angebot Küchenzubehör” erscheinen. Kassen sind im Baumarkt also in jedem Fall mehr als nur sinnvoll. Neben der Registrierung der Verkäufe können mit Kassensystemen eben auch viele andere Aufgaben erledigt oder wenigstens unterstützt werden. Ob und für welchen Anlass zusätzlich noch Registrierkassen angeschafft werden, kann in Informationsgesprächen mit Kassenherstellern entschieden werden. Jedenfalls sind Kassen, in welcher Ausführung auch immer, sicher auch Helfer dabei, Arbeitsschritte zu vereinfachen. Die persönliche Beratung muss natürlich nach wie vor der Mitarbeiter des Baumarktes gewährleisten. Aber mit an der Kasse eingesparter Zeit kann er das natürlich umso ausführlicher. Vorausgesetzt natürlich, dass der Mitarbeiter in seiner Abteilung auch mit Fachwissen aufwarten kann. Denn was nutzt das Wissen eines Fachberaters für Küchengeräte in der Fliesenabteilung? Also sollten Fachleute dort im Baumarkt eingesetzt werden, wo sie mit Fachwissen den Kunden überzeugen können. Sicher kann in Urlaubszeiten mal eine Vertretung nötig sein, dass man dann mal nicht so gut Bescheid weiß. Aber dafür wird jeder Kunde Verständnis haben, wenn er das so kurz mitgeteilt bekommt.
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